„Aus Leid wird Leidenschaft“
Rückwärts, seitwärts, in der Sauna – Emin da Silva hat Erfahrung mit seltsamen Marathon-Rennen. Für den Bremer Lauf im Oktober hat er sich etwas Neues ausgedacht: Er will zehn Kilometer auf einem Bein zurücklegen.
„Aus Leid wird Leidenschaft“
Rückwärts, seitwärts, in der Sauna – Emin da Silva hat Erfahrung mit seltsamen Marathon-Rennen. Für den Bremer Lauf im Oktober hat er sich etwas Neues ausgedacht: Er will zehn Kilometer auf einem Bein zurücklegen.
Laufen als Therapie
Mawlid Abdi Kawrah und Said Bakali sind zwei jugendliche Flüchtlinge. An ihre Flucht haben sie keine guten Erinnerungen. Mit Sport bekommen sie gemeinsam mit dem Extremsportler Emin da Silva den Kopf frei.

Gemeinsam den Kopf frei kriegen: Said Bakali (mitte) und Mawlid Abdi Kawrah (rechts) haben mit Trainer Emin da Silva in Deutschland das Laufen für sich entdeckt. (Foto: Philipp Hannappel)
Sie laufen zu dritt, im Gleichschritt, alle haben ein breites Lächeln auf dem Gesicht, haben sichtbar Spaß. Und den haben sie, weil sie genau das machen können, was ihnen eben Spaß macht: das Laufen. Sie, das sind Mawlid Abdi Kawrah, Said Bakali und Emin da Silva. Die drei sind ein Team, aber keines wie jedes andere. Hinter diesem Team steckt eine Geschichte, eine, die unschön angefangen, sich jedoch zum Positiven gewandelt hat.
Bremen. Am 7. Oktober findet in Bremen der alljährliche SWB- Marathon statt. In diesem Jahr wird ein Teilnehmer etwas Besonderes ausprobieren: Emin Da Silva will den Halbmarathon rückwärts laufen.
Quelle: Beitrag veröffentlicht im WESER-KURIER am 15. Oktober 2015

Emin da Silva ist Extremsportler – und die heißen ja nicht ohne Grund so: Als wäre ein Halbmarathon nicht schon anstrengend genug, hat sich der 42-Jährige überlegt, genau diese Strecke in Bremen doch einfach seitwärts zu laufen – im Krebsgang sozusagen.
Ob ihm das geglückt ist und für wen sich Emin da Silva so quält, weiß Alisha Elling. Sie hat sich den etwas anderen Seitensprung angesehen.
Quelle: Der Beitrag von Alisha Elling wurde veröffentlicht von RTL-NORD am 5. Oktober 2015
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Aktion der jungen Wellen der ARD
Junge Menschen verbinden mit Heimat viele emotionale Momente, die sie mit ihren Freunden und ihrer Familie erleben. Vielfach spielt Musik eine sehr große Rolle dabei: „der Song, bei dem wir uns kennengelernt haben“, der Sommersong, mit dem wir viele tolle Erlebnisse verbinden“ oder „der Song, der uns immer wieder aufbaut“.
Bremen. Am Samstag, dem 13. September 2014 wurde mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung von Emin da Silva, Spitzensportler aus Bremen, Karstadt sports und dem ehrenamtlichen Helfer Mark Carstens für die Aktion „I run for life“ geworben und über die Arbeit der Deutschen PalliativStiftung informiert. Die Mitarbeiter von Karstadt sports trugen an diesem Tag die neongelben „Irun for life“-Shirts, legten Informationsmaterial aus und stellten ein Laufband in der Einkaufspassage zur Verfügung. Auf diesem konnten dann Jung und Alt unter Anleitung von Emin da Silva einen Weg auf dem Laufband zurücklegen. Nebenbei lief Emin da Silva selbst noch ganze 20 Kilometer, während Mark Carstens Informationen über Palliativversorgung verteilte, Gespräche mit Interessierten führte und Fragen beantwortete.
Quelle: Auszug aus dem Tätigkeitsbericht der Deutschen PalliativStiftung für das Geschäftsjahr 2014, veröffentlicht am 28. September 2015

Emin da Silva erreichte nach 7 Tagen heute Dresden
Nach 500 Kilometern in sieben Tagen hat heute der ASB- Mitarbeiter und begeisterte Extremsportler Emin da Silva um 15 Uhr sein Ziel am Glockenpavillon in Dresden (unweit des Japanischen Palais) erreicht. Mit dem Lauf von Bremen nach Dresden werben Emin da Silva und der Arbeiter -Samariter -Bund für Weltoffenheit, Toleranz und Zuwanderung.
Den Läufer empfing eine begeisterte ASB -Delegation in der sächsischen Landeshauptstadt. Emin da Silva (42) kam mit 18 Jahren als kurdischer Flüchtling aus der Türkei nach Deutschland. Heute arbeitet er als Jugendbetreuer in einem Bremer ASB -Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Bereits im letzten Jahr absolvierte er einen 6-tägigen Lauf vom Bremer Marktplatz zum Berliner Schloss Bellevue, wo er Bundespräsident Joachim Gauck traf und für Spenden zur Unterstützung junger Flüchtlinge und Zuwanderer warb.
ASB-Lauf setzt Zeichen für Toleranz und Zuwanderung
Mit dem ASB-Lauf 2015 von Bremen nach Dresden werben Emin da Silva und der ASB für ein buntes Deutschland. Heute erreichte da Silva sein Ziel in Dresden und wurde von einer jubelnden ASB-Delegation empfangen.



Köln/Dresden. Nach 500 Kilometern in sieben Tagen hat heute der ASB-Mitarbeiter und Extremsportler Emin da Silva um 15 Uhr sein Ziel am Glockenpavillon in Dresden erreicht. Mit dem Lauf von Bremen nach Dresden werben Emin da Silva und der Arbeiter-Samariter-Bund für Weltoffenheit, Toleranz und Zuwanderung. Den Läufer empfing eine begeisterte ASB-Delegation in der sächsischen Landeshauptstadt.

Empfang vor dem Altstadtrathaus (v.r.): Joachim Uebermuth, Aykut Günderen, Emin da Silva, ASB-Begleitteam. (Foto: ASB/Bergmann)
Braunschweig. Weltoffenheit, Zuwanderung und Toleranz – der Extremsportler und Bremer ASB-Mitarbeiter Emin da Silva läuft für ein buntes Deutschland. Auf seiner knapp 500 km langen Route durch Deutschland, machte er am Montag, 20. April Halt in Braunschweig. Er beendete dort die 3. Etappe seines siebentägigen Laufs von Bremen nach Dresden. Vor dem Altstadtrathaus wurde er von Aykut Günderen, Vorsitzender des Ausschusses für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig und Joachim Uebermuth, Geschäftsführer des ASB Braunschweig, in Empfang genommen.
Emin da Silva (42) ist Jugendbetreuer in einem Bremer Flüchtlingswohnheim für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und begeisterter Extremsportler. Im letzten Jahr absolvierte er einen sechstägigen Lauf vom Bremer Marktplatz zum Schloss Bellevue, um die Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck mit einem Spendenlauf für junge Flüchtlinge zu verbinden. In zahlreichen Projekten betreut der ASB Flüchtlinge, berät sie und fördert Integration. Emin da Silva möchte mit Laut-Aktionen dieser Art wachrütteln und Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema sensibilisieren, erklärt er.
Sein Strahlen war groß, als er um Punkt 16 Uhr, bei schönem Sonnenschein am Altstadtrathaus einlief, nur wenige Sekunden nach seinem Begleitteam im Rettungswagen. Stolz und Freude konnte man deutlich in seinem Gesicht erkennen. Emin da Silva hatte die 3. Etappe mit 52,8 km Wegstrecke hinter sich gebracht. Aykut Günderen, Vorsitzender des Ausschusses für Integrationsfragen und Joachim Uebermuth, Geschäftsführer des ASB Braunschweig, applaudierten und jubelten Emin zu. Wieder bei Atem, stellte sich der Extremsportler unter anderem der Frage, warum er die 500 km lange Strecke auf sich nimmt. Häufig laufe er gegen den Schmerz, gegen ein Zwicken oder gegen die noch nicht vollständig auskurierte Erkältung – das alles zähle für ihn nicht. Mit diesem Lauf möchte er eine Botschaft in die Welt tragen und zum Nachdenken anregen. Aykut Günderen war sichtlich beeindruckt von der Leistung und dem Ehrgeiz. Als Andenken überreichte Aykut Günderen Emin da Silva ein Buch der Stadt Braunschweig und versprach, sich mit den nächsten Etappen zu beschäftigen. Joachim Uebermuth überreichte da Silva zudem einen Scheck in Höhe von 140 Euro (10 Euro für jeden gelaufenen Kilometer durch Braunschweig). Spendengelder kommen den vom ASB betreuten Kindern und Jugendlichen zugute.
Heute startete Emin da Silva vom Altstadtrathaus zur nächsten Etappe nach Halberstadt. Mit über 60 Kilometern gehört sie zu einer der längsten auf der Route nach Dresden. Begleitet wurde er vom ASB-Geschäftsführer Joachim Uebermuth. „Mir war es ein persönliches Anliegen, Emin zu begleiten. Ursprünglich hatte ich circa elf Kilometer geplant, aus denen bis nach Denkte etwa 21 Kilometer wurden; dank einer tollen Laufatmosphäre ein spontaner Halbmarathon“, erklärt Joachim Uebermuth. „Wir haben großen Respekt vor Emins Leistung und wollten ihm das auch zeigen“, so Uebermuth weiter. In Denkte fiel die Verabschiedung freundschaftlich aus. Nach kurzer Stärkung setzte Emin da Silva seinen Lauf Richtung Halberstadt fort.
Quelle: Ein Artikel veröffentlicht auf regionalBraunschweig.de am 21. April 2015